Welche Methode ist die richtige?

Dichtebestimmung für CIM- & MIM-Bauteile

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 Die Zukunft der Dichtebestimmung 


Das Messsystem ist für den Betrieb in einer Produktionsumgebung konzipiert. Somit ist es nicht, wie sonst üblich, auf den Einsatz in einer Laborumgebung beschränkt. Durch die schnelle Ausführung der Dichtemessung und die Möglichkeit zur Integration des Systems in die Produktionslinie, sind erstmals ausreichend kurze Reaktionszeiten möglich, um Prozessparameter bei Bedarf anzupassen. 

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 Manuell neu gedacht 


Je kürzer die Reaktionszeit, umso geringer ist die Menge potenziell produzierten Ausschusses. Das vollautomatisierte Dichtemesssystem der Dimensionics Density GmbH ermöglicht eine reproduzierbare, hochgenaue Messung vorwiegend durch: 

  • Ausschluss menschlicher Einflussfaktoren mittels des vollautomatisierten Bauteilhandlings
  • Erfassung sämtlicher relevanter Umweltfaktoren (Wasser- und Lufttemperatur, Umgebungsdruck, Luftfeuchte) 
  • Vermeidung des Eintrags externer Störungen (Er¬schütterungen, Luftzirkulation, Wärmestrahlung) durch Einhausung und mechanische Entkopplung.
  • Erhaltung konstanter Messbedingungen bei der Nasswägung durch Regelung des Pegelstandes und einem automatisierten Flüssigkeitswechsel.


Die Eliminierung des menschlichen Einflusses stellt den größten Vorteil der automatisierten Dichtebestimmung dar. Alternativ zum manuellen Archimedes-Verfahren werden Schliffbilder und Micro-CT für die Untersuchung der Bauteile genutzt. Beide Systeme haben Vor- und Nachteile. Für eine detaillierte Betrachtung der internen Struktur eines Grünteils sind beide Verfahren geeignet. Für eine optimierte Prozessbegleitung, sowie die schnelle Parametrierung von Werkzeugen sind beide Verfahren zu Zeitintensiv und binden zudem kostbare Personalressourcen.

Die Möglichkeit schnell und wirtschaftlich in einem Fertigungsprozess zu reagieren, ist nur durch eine Integration des Prüfverfahrens in Fertigungsumgebung möglich. Die Dichteplattform der Dimensionics Density basiert zwar auf dem archimedischen Prinzip, überwindet aber die Nachteile der typischen, auf dem archimedischen Prinzip basierenden Technologien zur Dichtebestimmung im Labor und entwickelt eine Lösung, die die Dichte wirklich misst und das unmittelbar in der Produktion.

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Alternative Verfahren


Welche Verfahren existieren neben der automatisierten Dichtebestimmung durch die Density-Plattform? Wir bieten eine kleine Übersicht und nennen die
Vor- und Nachteile der jeweiligen Systeme.

Die Schliffbildanalyse ist ein Verfahren für die qualitative und quantitative Beschreibung des Gefüges von Werkstoffen. Die Probe/ das Bauteil wird segmentiert und die Oberfläche der Schnittfläche durch mechanische und chemische Verfahren präpariert. Anschließend erfolgt eine mikroskopische
Analyse des Bauteils.


 

Vorteile:
- hochpräzises Verfahren
- Ergebnisse geben eindeutige Rückschlüsse auf Prozessfehler

Nachteile:
- hoher Aufwand in der Schliffbilderstellung (bindet Personal)
- daraus resultierende Wartezeiten
- für effezientes Prozesshandling nicht optimal

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In der Computertomographie (CT) wird der Probekörper mit Röntgenstrahlung belichtet. Die Dichte beeinflusst die Helligkeit des belichteten bildgebenden Sensors. Während der Transmission durch das Material wird Röntgenstrahlung absorbiert, diese Absorption ist bei höherer Dichte des Materials stärker. Trifft ein Röntgenstrahl während der Transmission durch das Material auf eine Pore, so wird die Energie aufgrund der geringeren Dichte innerhalb der Pore weniger absorbiert. Daher trifft die Strahlung mit einer höheren Energie auf den Detektor und erzeugt ein dunkleres Bild. Durch eine dreidimensionale Belichtungsstrategie ist es möglich die Form und Lage der Poren zu bestimmen.


 

Vorteile:
- präzise dreidimensionale Darstellung von Poren und Porenclustern im Bauteil
- Ausprägung, Häufung und Form von Poren kann analysiert werden


Nachteile:
- hoher initialer Invest
- Einsatz von geschultem Personal erforderlich
- Mikroporositäten aufgrund Auflösungsgrenze nicht mehr erkennbar
- Wartezeiten durch Nachbearbeitung von Rohdaten um Artefakte im Bild zu eliminieren.

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Die Dichtebestimmung nach Archimedes ist eines der gängigsten Verfahren in vielen Branchen. Hierfür werden Dichtekits, spezielle Laborwaagen mit einem passenden Messaufbau, verwendet. Die Probe wird anschließend an der Luft und in einer definierten Flüssigkeit gewogen. Aus der Differenz wird die Dichte des Bauteils bestimmt.


 

Vorteile:
- schnelles Analyseverfahren
- Archimedes laut Studien höchste Genauigkeit

Nachteile:
- starker menschlicher Einfluss (Fachkräfte benötigt)
- Messung nur im Labor (lange Laufwege)
- für hohe Stückzahlen ungeeignet

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Bei der optischen Dichtebestimmung wird das zu prüfende Objekt in seinen Maßen gänzlich erfasst und das Volumen bestimmt. Im Anschluss erfolgt die Wiegung für die Massenbestimmung und daraus resultierend die Dichtebestimmung des Bauteils.



Vorteile:

- schnelles Verfahren für die Dichtebestimmung
- für einfache und regelmäßige Geometrien sehr gut geeignet

Nachteile:
- abhängig von der Auflösung der Sensoren
- hohe Anschaffungskosten
- ungeeignet für die Analyse komplexer Geometrien

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Dimensionics und die Firma Arburg haben Untersuchungen zum Schrumpfverhalten von MIM-Bauteilen unter Berücksichtigung der Dichte von Grünteilen durchgeführt. 

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